Quenya-Deutsch

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Alle Vokabeln des Kurses

 Quenya - Deutsch 

Zusammengestellt von Helge Fauskanger, übersetzt von Regina Kraus

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Diese Listen, Quenya-Deutsch, Deutsch-Quenya, beinhalten die Vokabeln, die in den Übungen der Lektionen 2-20 dieses Kurses verwendet werden, mit Ausnahme einiger Eigennamen. (Wörter, die im Haupttext der Lektionen vorkommen, aber nicht in den Übungen benutzt werden, sind nicht enthalten, die Wörter, die in den Übungen von Lektion 1 vorkommen, ebenfalls nicht enthalten, wenn ihre Bedeutung irrelevant für die Übungen ist). Beachten Sie, dass alle Wörter, die hier aufgelistet sind, in der Grundform stehen, der eigentliche Text der Übungen wird oft komplexere, gebeugte oder abgeleitete Formen erfordern. In der Quenya-Deutsch-Liste sind keine Beugungsendungen enthalten, die Pronominalendungen sind jedoch in der Deutsch-Quenya-Liste unten enthalten. Größere, umfassendere Quenya-Wortlisten finden Sie unter www.ardalambion.com/wordlists.htm  (englischsprachig)

 

á

(Variante a), Imperativ-Partikel, zusammen mit der Verbform, die dem Infinitiv ähnlich ist (z. B. á carë! „tu’s“)

airita-

„heiligen“ (Vergangenheit: airitánë)

aiwë

„Vogel“ (in erster Linie auf kleine Vögel bezogen)

alassë

„Freude“

alda

„Baum“

alta

„groß“ (die physikalische Größe)

alya

„reich“

Ambar

„(die) Welt“ (offensichtlich als Eigenname behandelt)

ambo

„Hügel“

an

„für“ Konjunktion und Präposition (in diesem Kurs nur Konjunktion)

an-

Vorsilbe für den Superlativ

Anar

„(die) Sonne“ (offensichtlich als Eigenname behandelt)

ando

„Tor“

ango (angu-)

  „Schlange“

anna

„Geschenk“

anta-

„geben“, unregelmäßige 1. Vergangenheit ánë (die reguläre Form antanë ist vielleicht auch möglich)

anto

„Mund“

anwa

„real, wahr, wirklich“

apa

„nach“

ar

„und“

aran

„König“

arwa

„besitzend, kontrollierend, unter Kontrolle von, habend“; darauf folgt der Genitiv

Atan

„Mann, Mensch“ (übergeordnet, als Gegensatz zu einem Elben, im Gegensatz zum nicht gattungsbezogenen nér )

atta

„zwei“, Ordnungszahl „zweite/r/s“ = attëa (ersetzt ältere tatya, atya)

aurë

„Tag“ (die Periode d. Tageslichts, kein Zyklus von 24 Stunden)

auta-

„verlassen, gehen, weggehen“ 1. Vergangenheit oantë und Perfekt oantië; physikalisch einen Ort verlassen und woanders hingehen. Aber Vergangenheitsform vánë und Perfekt avániër bedeuten „verschwinden, wegsterben“

áva

„Tu´s nicht!“ Imperativ Partikel á + die Verneinung –va; Die Form áva ist kombiniert mit einer dem Infinitiv ähnlichen Form des Verbs, um den negativen Befehl auszudrücken

(z.B. áva carë „Tu (es) nicht“)

cainen

„zehn“

caita-

„liegen“

cala

„Licht“

calima

„hell“

canta

„vier“; Ordnungszahl „vierte/r/s“ = cantëa  

cap-

„springen“

car-

„tun, machen“

carnë

„rot“ (auch Vergangenheit des Verbs car-)

cen-

„sehen“

cenda

„lesen“

cilya

„Spalt, Spalte, Kluft, Schlucht“

cirya

„Schiff“

coa

„Haus“

ëa

„ist“ = „existiert“, 1. Vergangenheit engë, Zukunft, vielleicht euva

ehtë

„Speer“ (möglicherweise mit Stamm ethi-)

Elda

„Elb“

elen

„Stern“

elmë

betontes Pronomen„wir“, ausschließend (Die Form elmë ist im veröffentlichtem Material nicht direkt attestiert aber sie ist extrapoliert aus der korrespondierenden Endung –lme. Dieses betonte Pronomen für ausschließendes „wir“ ist als emme attestiert, aber die relevanten Texte wurden geschrieben, bevor Tolkien die entsprechende Endung von –mmë in –lme änderte)

elyë

„du“;  betontes Pronomen

elvë

„wir“; betontes Pronomen, einschließend (Die Form elvë ist nicht direkt im veröffentichten Material attestiert, sie ist aber extrapoliert mit Hilfe der Endung –lvë)

engë

Siehe ëa

engwë

„Ding“

enquë

„sechs“, Ordnungszahl „sechste/r/s“ = enquëa

enta

Demonstrativpronomen „jenes“, „[das] dort“ (zeitlich auf etwas Zukünftiges verweisend)

envinyata

„erneuern“

equë

„sagt, sagen“ Verb ohne Zeitform, das Zitate einleitet

et

„hinaus, fort“

?euva

Siehe ëa

farya

„genügen, ausreichen“, Vergangenheit farnë

fir-

„sterben“

firin

„tot“ (nicht zu verwechseln mit firin „ich sterbe“, der 1. Person Aorist des Verbs fir-)

Formen

„(der) Norden“ (offensichtlich als Eigenname behandelt)

forya

„rechts“

haira

„weit, fern, abgelegen“

halla

„groß“

harma

„Schatz“

harna-

„verletzen, verwunden“

harya-

„haben, besitzen“

hen (hend-)

„Auge“

hir-

„finden“

hlar-

„hören“

hosta-

„versammeln“

hrávë

„Fleisch“

hrívë

„Winter“

hroa

„Körper“

Hyarmen

„(der) Süden“ (offensichtlich als Eigenname behandelt)

hyarya

„links“

i

1)      Artikel „der, die, das“

2)      Relativpronomen „welche/r/s“

ilya

„alle“; ilya vor einem einzelnen Substantiv heißt „jede/r/s“, z.B. ilya Elda „jeder Elb“; aber ilya alleinstehend bedeutet „alle“. Vor einem Substantiv im Plural kann ilya ebenfalls „alle“ bedeuten. In dieser Position wird es gebeugt wie ein Adjektiv, somit ergibt sich die Form ilyë , z.B. ilyë tier „alle Wege“ (Namárië)

imbë

„zwischen“

inyë

„ich“, betontes Pronomen

írë

„wenn“ (Konjunktion)

Isil

„(der) Mond“ (offensichtlich behandelt als Eigenname)

ista

„wissen, kennen“, unregelmäßige 1. Vergangenheit sintë. Vor einem Infinitiv heißt dieses Verb normalerweise „kann“, im Sinne von „wissen (wie)“

  1) Verneinung „nicht“

  2) Präposition „jenseits, über (…) hinaus“ (auch als Vergleich)

láita-

„heiligen, preisen“

lala-

„lachen“

laman (-lamn)

 „Tier“ (Die Stammform kann auch einfach laman- sein)

lambë

„Sprache“

lanta-

„fallen“

le

eigenständiges Pronomen „du, ihr“, möglicherweise als Objekt unverändert (In einigen Quenya-Versionen beinhaltet le beide Bedeutungen „du“ und „ihr“; aber Tolkien könnte auch lye als eigene Singularform eingeführt haben, wahrscheinlich le als eigenen Plural belassend

lelya-

„gehen, reisen, voranschreiten“, unregelmäßige 1. Vergangenheit lendë, Perfekt [e]lendië

lempë

„fünf“, Ordnungszahl „fünfte/r/s“ = lempëa

lendë

Vergangenheitsform von lelya

lerta-

„können, möglich sein“ im Sinne von „erlaubt sein“

lerya-

„befreien, loslassen“

lië

„Volk“ (ethnische Gruppe oder Rasse)

limpë

„Wein“ (in Tolkiens Mythos auch bekannt als spezielles Getränk der Elben und der Valar)

linda-

„singen“

linta

„schnell“ (nur in der Pluralform lintë attestiert)

lómë (lómi-)

„Nacht“

ma

Möglicher Fragepartikel

„Hand“

macil

„Schwert“

mahta-

„kämpfen“

mal

„aber“

mallë

„Straße, Weg“

malta

„Gold“

man

„wer?“ Interrogativpronomen

mana

„was?“ Interrogatipronomen (laut einer Interpretation des Satzes, indem das Wort vorkommt)

manen

„wie?“ Interrogativpronomen

mapa-

„packen, ergreifen“

mar-

„wohnen, verweilen, leben“, in gewisser Weise im Sinn von dort niedergelassen sein

mára

„gut“ (im Sinne von „brauchbar“, nicht moralisch gut)

mat-

„essen“

me

„wir“, unabhängiges Pronomen (ausschließend; vergleiche die Endung –lmë), möglicherweise unverändert, wenn es als Objekt „unser“ benutzt wird. Taucht oft mit Fallendungen auf (z.B. Dativ men „für uns“)

mel

„lieben“ (als Freund)

Menel

„Himmel, Firmament“ (offensichtlich Eigenname)

menta-

„senden“

mer-

„wünschen, wollen“

metya

„(be)enden“= „ein Ende setzen“

mindon

„(großer) Turm“

minë

„eins“, Ordnungszahl „erste/r/s“ = minya

minquë

„elf“

minya

Ordnungszahl „erste/r/s“ (vergl. minë)

mir

„in“, Präposition

mól

„Sklave, Diener“

morë

„schwarz“

mornië

„Dunkelheit“

muilë

„Verschwiegenheit, Geheimhaltung“

„ist“ (nar „sind“), Zukunftsform „wird“ = nauva, (siehe auch )

namba

„Hammer“

Nauco

„Zwerg“

nauva

siehe

darauf wurde hingewiesen alsVergangenheitsform von („ist“) folglich „war“

neldë

„drei“, Ordnungszahl „dritte/r/s“ nelya (später auch neldëa)

ner (ner-)

„Mann“ (erwachsener Mann jeder empfindungsfähigen Rasse)

nertë

„neun“, Ordnungszahl „neunte/r/s“ nertëa

ni

„ich“, unabhängiges Pronomen; erscheint oft mit Fallendungen (z.B. Dativ nin „für mich“) Objektform nye „mich“

nilmë

„Freundschaft“

ninquë

„weiß“

nís (niss-)

„Frau“ (erwachsene Frau jeder beliebigen empfindungsfähigen Rasse)

noa

„Idee“

nóme

„Ort, Platz“

nórë

„Land“ (assoziiert mit einem bestimmten Volk)

nu

„unter“

nulda

„geheim“

Númen

„(der)Westen“ (offensichtlich als Eigenname behandelt)

núra

„tief“

nurta-

„verstecken, verbergen“

nye

„mich“, Objektpronomen (vgl. ni)

oantë (oantië)

Vergangenheits- und Gegenwartsform von auta

ohtar

„Krieger“

óla-

„träumen“, unpersönliches Verb

ondo

„Stein“ (als Material); bedeutet auch „(ein)Stein, Fels“

or-

(auch ora-) „antreiben, drängen“, unpersönliches Verb (wird mit einer Dativform verwendet um auszudrücken: „[jemand] fühlt sich veranlasst [etwas zu tun]“)

or

 „über“

oron (oront-)

„Berg“

orta-

„erheben, aufsteigen“ (transitiv „etwas...“ und intransitiv „sich...“

osto

„(befestigte) Stadt“ (wird in diesem Kurs durchgängig in diesem Sinn benutzt, aber das Wort könnte auch eine echte Festung bezeichnen)

otso

„sieben“, Ordnungszahl „siebte/r/s“ = otsëa

palu-

„erweitern, ausdehnen“

parma

„Buch“

„Lippe“, dualer Nominativ peu

pella

„jenseits, darüber hinaus“, Postposition

pol-

„(physisch) fähig sein zu“, normalerweise übersetzt mit „kann“ (sich auf physische Fähigkeit beziehend: nicht „können“ in der Bedeutung von „wissen, wie“, das eher mit ista- ausgedrückt wird, oder „können“ in der Bedeutung von „dürfen“, das man eher mit  lerta- beschreibt)

polda

„(körperlich) stark, stämmig“

pusta-

„stoppen, anhalten“

quainëa

Ordnungszahl „zehnte/r/s“ (einer früheren Quelle entnommen ist es ein anderes Wort als cainen, die Kardinalzahl „zehn“)

quen

„eine, irgendeine/r/s, jemand“, unbestimmtes Fürwort

quet-

„reden, sagen, sprechen“

rá (ráv-)

„Löwe“

rac-

„brechen“

ramba

„Wand“

ranco (rancu-)

„Arm“

rassë

„Horn“ (besonders bei lebenden Tieren, aber auch bei Bergen verwendet)

?rasta

„zwölf“ (extrapoliert aus dem Stamm rásat, was alles ist, das uns Tolkien lieferte; er hat die wirklichen Ableitungen nicht aufgelistet)

rimba

„zahlreich“ (in diesem Kurs wird es als „viele“ übersetzt, erscheindend in der Pluralform rimbë, wenn es mit Plural-Substantiven verbunden ist)

rocco

„Pferd“ (ein schnelles Pferd zum Reiten)

roita-

„verfolgen“

Rómen

„(der) Osten“ (offensichtlich als Eigenname verwendet)

ruc-

„Furcht oder Schrecken empfinden“, auch für „fürchten, Angst haben“ verwendet und dann, wie es heißt, gebildet mit „from“, „von“ dem gefürchteten Objekt (vermutlich mit der Bedeutung, dass in Quenya der Ablativ verwendet wird)

ruhta-

„(jemanden) erschrecken“

sa

Partikel „das“, das Nomen als Satzteile einführt (laut einer Quelle von ein wenig fragwürdigem Wert)

saila

„weise“

sambë

„Raum, Kammer“

sangwa

„Gift“

sar (sard-)

„(ein kleiner) Stein“

seldo

„Junge“ (Tolkien gab keine ausdrückliche Erläuterung, aber das Wort ist in einem Kontext zitiert, in dem er über Quenya-Wörter für „Kind“ diskutiert, und seldo scheint eine maskuline Form zu sein.)

seler (-sell)

„Schwester“

sérë

„Frieden“

sil-

„scheinen“ (weißes oder silbernes Licht)

sina

„diese/r/s“, Demonstrativpronomen

sinomë

„an diesem Ort“ oder einfach „hier“

sírë

„Fluss“

suc-

„trinken“

ta

„es“ oder „das“, unabhängiges Pronomen, möglicherweise unverändert, wenn es als Objekt eingesetzt wird; der Allativ tanna könnte als „jenseits“ verwendet werden. (In einer anderen Version von Quenya bedeutet ta „sie, ihnen“ in Bezug auf unbelebte Dinge. Vgl. te)

talan (talam)

„Boden“

tana

„das“, „jenes“ Demonstrativpronomen

tári

„Königin“

tasar

„Weide“

tatya

(archaisch) Ordnungszahl „zweite/r/s“ (in einer späten Quelle schreibt Tolkien, dass die Elben möglicherweise tatya durch attëa ersetzten, vgl. atta, das Wort für „zwei“)

taura

„mächtig“

te

„ihnen“, unabhängiges Pronomen (laut einer Quelle nur auf Personen verweisend, vgl. ta)

tec-

„schreiben“

telda

„letzte/r/s“

tenna

„bis, so weit wie“

ter

„durch“

tir

„bewachen, behüten, wachen, beobachten“

tiuca

„dick, fett“

tolto

„acht“, Ordnungszahl „achte/r/s“ = toltëa

toron (torn-)

„Bruder“

tul-

„kommen“

tulta-

„einberufen, auffordern, versammeln“

tur-

„kontrollieren, regieren, führen“

tye

„dich“, unabhängiges Objektpronomen (vertrauliche Form, Einzahl)

ú

„ohne“ (normalerweise folgt ein Genitiv)

ulya-

„schütten, gießen“ (transitive Vergangenheit ulyanë,

intransitiv ullë)

um-

„nicht tun, nicht sein“, verneinendes Verb, 1. Vergangenheit úmë, Zukunft úva

umëa

„böse, übel“

urco

(urcu-) „Kobold, Schreckgespenst“ (In Tolkiens Mythos auch für „Ork“ verwendet)

úva

Zukunftsform des negativen Verbs um-

vánë

Vergangenheitsform von auta

vanwa

wird als Partizip der Vergangenheit von auta bezeichnet, aber es scheint so unregelmäßig dass es ebensogut als unabhängiges Adjektiv behandelt werden könnte; die Bedeutung ist jedenfalls „verloren, vergangen, vorbei, verschwunden“

vanya

„schön, hübsch“

varya-

„beschützen“

ve

„wie“, Präpostition

vendë

„Mädchen, Jungfrau“

veru

„(verheiratetes) Paar“, „Mann und Frau“, „Eheleute“; duales Substantiv

verya-

„wagen, (sich) trauen“

ya

„das, welches“, Relativpronomen, oft mit Fallendungen, als Relativpronomen wechselnd mit i

„vor...., früher“ (zeitlich, Postposition (wie der englische Glossar?)

yána

„Heiliger Platz, Heiligtum“

yana

„das“ = „das vorige, frühere“, Demonstrativpronomen (zeitlich auf etwas in der Vergangenheit verweisend)

yondo

„Sohn“

yulma

„Tasse“