Lektion 15

Autor: Helge Fauskanger - Übs. B. Raßbach

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Lektion 15

 Die Endung -rya und mehr über besitzanzeigende pronominale Endungen
Der Lokativ
Relativsätze
Besonderheiten der 3. Person
Zusammenfassung und Übungen

Blau geschriebene Abschnitte sind abgeändert, um sie an die deutsche Grammatik anzupassen!

Mehr über besitzanzeigende pronominale Endungen

(und eine leicht abschweifende Untersuchen der wahren Natur der Kombinationen ly, ny, ry, ty)

In der vorangegangenen Lektion haben wir eine Reihe von besitzanzeigenden Pronomenendungen eingeführt, die an Hauptwörter angehängt werden können: -nya "mein", -lya "dein", -lva "unser" (einschl.) und -lma "unser" (ausschl.); des weiteren  gibt es eine Endung für duales "wir", offenkundig -mma (aber es bleibt unklar, ob es ein- oder ausschließend ist). Wenn wir eine fremdartige Variante der Endung -lya "dein" beiseite lassen (-lda, erwähnt nur in WJ:369), bleibt nur noch eine der attestierten Pronominalendungen zu erwähhnen: -rya. Es taucht zweimal im Namárië auf. Das erste Mal wird es von der Genitivendung gefolgt und erzeugt der Regel gemäß die Form -ryo: Das relevante Wort ist ómaryo, übersetzt mit "ihrer Stimme", die Genitivform von ómarya "ihre Stimme". Das Wort óma "Stimme" für sich alleine ist an anderer Stelle attestiert (Etym., entry om; VT39:16).

Das zweite Mal, wo -rya im Namárië auftaucht, hat es ebenfalls eine weitere Endung, die ihm folgt, in diesem Fall der Dual-Marker -t: das Wort máryat ist übersetzt mit "ihre Hände" und bezieht sich auf ein natürliches Paar Hände (das Wort "Hand" ist ebenfalls für sich alleine attestiert). In jedem Fall scheint die Endung -rya "ihr" zu bedeuten, und aus den Beispielen im Namarië wird deutlich, dass es verwendet und kombiniert werden kann mit anderen Endungen, genau wie jede andere Pronomenendung auch, die wir bereits besprochen und geübt haben (samberya "ihr Zimmer", samberyan "ihrem Zimmer", samberyanna "zu ihrem Zimmer", samberyallo "von ihrem Zimmer (her)", samberyo und samberyava "ihres Zimmers"...und so weiter mit den Plural- und Dualformen samberyar "ihre Zimmer", samberyat "ihr Paar von Zimmern / ihr Zwei-Zimmer-Appartement“ etc. etc.)

Dreißig Jahre, von der Veröfffentlichung von The Fellowship of the Ring (mit dem darin enthaltenen Namárië) 1954 an bis 1994, als Christopher Tolkien The War of the Jewels veröffentlichte, war "ihr"*[1] die einzige bekannte Bedeutung der Endung -rya. Inzwischen kennen wir ein weiteres Beispiel für -rya = "ihr" aus dem Markirya Poem, das in The Monsters and the Critics 1983 veröffentlicht wurde (obwohl im Markirya "ihr" nicht auf eine Person verweist, sondern auf ein Schiff.). Aber als WJ 1994 erschien, wurde klar, dass das Suffix -rya in Wirklichkeit nicht nur für "ihr" stehen kann, sonder auch für „sein“: Coarya wird aufgezeigt als Quenya für "das Haus von ihm" oder "sein Haus" (WJ:369, dort köarya geschrieben). Natürlich könnte die Form coarya als solche ebenso "ihr Haus" bedeuten, und umgekehrt könnten die Namárië-Formen máryat, ómaryo in einem anderen Kontext "seine Hände" und "seiner Stimme" bedeuten: Wir müssen daraus schließen, dass Quenya einfach keine Unterscheidung macht zwischen "sein" und "ihr". Tatsächlich ist es durchaus möglich, dass -rya auch noch "sein" (sächlich, z. B. „das Haus und sein Dach”) abdeckt (siehe unten) – so dass es in der Tafel der Possessivpronomen eine einzige Endung gibt für die gesamte 3. Person Einzahl. Die deutsche Übersetzung hinge natürlich vom Kontext ab.

Aus den beiden Beispielen für -rya im Namárië gibt es noch mehr zu lernen. Beachten Sie die duale Form máryat "ihre Hände (Paar)". Wie in Lektion 3 beschrieben entwickelte Quenya ein System, in dem -t die normale Dualendung darstellt, gewöhnlich nur dann ersetzt durch -u, wenn der Wohlklang dies verlangte, so zum Beispiel wenn das Wort, das die duale Endung erhalten soll, schon ein t oder d enthält (Letters:427, Fußnote). Aber in Lektion 3 haben wir auch anhand des Beispiels peu "Lippen(-paar)" argumentiert, dass paarweise auftauchende Körperteile in "fossilen" Dualformen erscheinen und immer die Endung -u annehmen: "’... Formen, die das ältere System reflektieren, in dem nur -u ein natürliches oder logisches Paar anzeigte." Nichtsdestotrotz erinnert sich der Student vielleicht auch an eine in Klammern hinzugefügte Warnung, dass "die andere Endung -t möglicherweise benutzt wird, wenn gewisse andere Änderungen vor der Endung des dualen Plurals selbst auftauchen; wir werden darauf in einer späteren Lektion zurückkommen." Es ist nun an der Zeit, darauf einen genaueren Blick zu werfen.

Oft wurde angenommen, dass ein Entfernen der Endung -rya "ihre" von máryat "ihre Hände" uns einfach mit mát "(ein Paar von) Händen" zurückließe. Doch da die duale Form von "Lippe" als peu attestiert ist, können wir vernünftigerweise annehmen, dass die duale Form von "Hand" in ähnlicher Weise mau "Paar Hände" wäre, obwohl letztere Form unattestiert bleibt. Wenn das Hauptwort, das normalerweise eine duale Form auf -u bildet, eine Nachsilbe für ein Possessivpronomen erhält, scheint es, dass die duale Endung -u unterdrückt wird und die Dualität stattdessen mit Hilfe der Endung -t ausgedrückt wird, angehängt nach der pronominalen Endung – wie in máryat. Obwohl das duale "(Paar) Lippen" peu heißt, können wir annehmen, dass "ihre (beiden) Lippen" gebildet würde ausgehend von der Singular-Form "Lippe", mit einem angehängten -rya für "sein/ihr", gefolgt von -t als Dual, so dass wir als Parallele zu máryat péryat sehen würden. (Daraus folgen dann der Genitiv péryato, der Dativ péryant, der Allativ péryanta, der Ablativ péryalto usw.) Aldu kann das normale "Paar Bäume" sein, aber "ihr Baumpaar" wäre vielleicht aus dem Singular alda zu bilden, mit den entsprechenden Nachsilben, woraus dann aldaryat wird.  Auch so haben wir den Verdacht, dass die duale Endung -u als verbindender Vokal dienen könnte, wo einer gebraucht wird – so wie auch die Pluralendung -i unter bestimmten Umständen dazu dient. Das Wort für „Fuß“ ist tál mit dem Stamm tal-, vielleicht ist also ein "(Paar) Füße" talu. Wenn wir die besitzanzeigende pronominale Endung an tál, tal- anhängen wollen, würden wir einen verbindenen Vokal benötigen, bevor wir überhaupt daran denken können, ein -t als Dualmarker am Wortende anzuhängen. Sollte "ihr Paar Füße" vielleicht taluryat heißen, mit doppelten Dualmarkern, -u- und -t, wie es offensichtlich auch doppelte Plural-Marker (-i- und -r) in einem Pluralwort wie, sagen wir mal, talilmar "unsere Füße" gibt? Wenn ja, ware das eine Ausnahme von der augenscheinlichen Regel, dass der Dualmarker -u vor einer Possessivpronomen-Endung nicht verwendet wird. Wie üblich fehlen uns Beispiele, aber da Elendils Proklamation anzeigt, dass "meine Erben" hildinyar heißt, wäre es nicht völlig unglaubwürdig anzunehmen, dass eine entsprechende duale Form so ziemlich genau aussehen würde wie hildunyat. (Oder es kann sein, dass die Regel, dass -nya "mein" -i- als seinen verbindenden Vokal bevorzugt, dominiert und folglich hildinyat hervorbringt, aber wir würden das -u- immer noch als verbindenden Vokal vor anderen Pronomenendungen sehen, z. B. hilduryat "ihr Erbenpaar".)

Eine weitere Sache, die wir aus den Namárië-Beispielen máryat "ihre Hände" und ómaryo "ihrer Stimme" lernen können, hat damit zu tun, ob ry hier als Konsonantenhäufung (r + y) zählt oder als einzelner Konsonant: palatales r. Was wir daraus lernen ist jedoch etwas paradox. Wir berührten diese Probleme bereits in Lektion 1, aber hier wäre nun eine erneute Betrachtung am Platz, da Kombinationen auf -y (wie ry, ly, ny, ty) in verschiedenen besitzanzeigenden pronominalen Endungen auftauchen. Tolkien deutete wiederholt an, dass ómaryo auf dem a der vorletzten Silbe betont wird (in einer seiner Übertragungen des Namárië in RGEO zeigte er alle großen und kleineren Betonungen in diesem Lied an, und wir haben auch zwei oder drei echte Aufnahmen, wo wir ihn auch mit dieser Betonung hören). Wenn ómaryo auf diese Weise betont wird, muss ry als Konsonantencluster zählen, nicht als ein einzelner Konsonant. Wenn ry ein einziger Konsonant wäre, würde die normale Regel vorschreiben, dass die Betonung nicht auf dem Vokal davor landet, sondern auf der drittletzten Silbe.

Wiederholt haben wir uns auch auf eine andere beobachtete Regel der Lautlehre Quenyas berufen: vor einer Konsonantenhäufung kann es keinen langen Vokal geben. So wird der lange Vokal von "Hand" logischerweise im  Ablativ Plural  mannar „in ... Hände” verkürzt, belegt in Fíriel's Song. **Mánnar ware kein mögliches Wort in Quenya. Wenn also ry eine Konsonantenhäufung ist, wie wir glaubten, nachgewiesen zu haben, warum wird dann á in der Form máryat nicht verkürzt? Warum sehen wir nicht ?maryat als Parallele zu mannar?

Offen gesagt kann ich mir keinerlei einleuchtende Erklärung denken. Offensichtlich müssen wir einfach akzeptieren, dass ry – ebenso wie ly, ny, ty – hinsichtlich der Betonung als Konsonantenhäufung zählt, ein vorausgehender langer Vokal aber nicht verkürzt werden muss. Somit hätten wir márya "seine/ihre Hand", mánya "meine Hand" und málya "deine Hand“ mit einem vorausgehenden, intakten langen Vokal. Vor anderen attestierten pronominalen Endungen muss er verkürzt werden, denn diese Endungen führen unzweifelhaft zu einem folgenden Konsonantencluster: malva und malma = "unsere Hand" (einschließend und ausschließend). **Málva, **málma wären kaum mögliche Quenyawörter. Solche Varianten könnten eine enge Parallele sein zu einer Handvoll attestierter Formen, auf die wir schon früher verwiesen haben, obwohl sie Subjektendungen betreffen (-mmë für "wir" und -nyë für "Ich") und keine besitzanzeigenden Pronomenendungen, angehängt an Hauptwörter: Der Ausruf , der Verweigerung signalisiert, verkürzt seinen langen Vokal vor dem Cluster mm in vammë "wir werden nicht", aber der lange Vokal scheint bestehen zu bleiben in ványë "Ich werde nicht" (WJ:371 – später änderte Tolkien die Endung -mmë zu -lmë, wie in der Lektion vorher angesprochen). So können wir sagen, dass während mm fraglos einen Cluster darstellt (was ebenfalls für das spätere lm gelten würde), ny gut als einzelner Konsonant zählen könnte - palatales n wie das spanische ñ.

Es gibt nur eine Handvoll Hauptwörter, die von diesen Variationen der Vokallänge betroffen sein können, Wörter aus einer einzigen Silbe, die auf einen langen Vokal enden: Neben "Hand" fallen einem nur noch "Bogen", "Lippe", "Tag" (24 Stunden) und "Zeit, Gelegenheit" ein – wenn man nicht Tolkiens frühes "Qenya"-Material noch mit einbezieht. Natürlich würden die langen Vokale dieser Wörter auch vor Fallendungen verkürzt, die einen Konsonantencluster zur Folge haben, wie angezeigt durch den Plural Allativ mannar "in Hände" in Fíriel's Song. Aber "in deine Hände" wäre augenscheinlich mályannar, oder mályanta als duale Form – da ly, ny, ry, ty für diesen Zweck nicht als Konsonantencluster zählen.

Auf der anderen Seite gibt es auch Zeugnisse, die vermuten lassen, dass diese Kombinationen als Cluster betrachtet werden sollten. In einem Namárië-Manuskript, das in RGEO:76 wiedergegeben wurde, splittete Tolkien das Wort ómaryo in seine wesentlichen Silben auf und deutete scheinbar an, dass -ar- und -yo getrennte Silben sind – als wäre ry alles in allem ein echter Konsonantencluster, kein palatales r. (Sicher genug ist, dass r vor y wahrscheinlich palatalisiert würde, aber wenn y auch als eigener, getrennter Konsonant klingen soll, hätten wir immer noch einen Cluster.) Auf dieselbe Weise splittete Tolkien die Wörter fanyar "Wolken" und ilyë "alle" in fan/yar, il/. Wenn ry, ny und ly und folglich ty tatsächlich als Konsonantenhäufungen betrachtet werden müssen, wenn sie in der Wortmitte auftauchen, würde das die beobachteten Regeln der Betonung erklären. Aber uns bleibt das Problem, warum lange Vokale vor diesen Kombinationen nicht verkürzt werden. Glücklicherweise machen diese Inkonsistenzen jenen keine Probleme, die versuchen, in Quenya zu schreiben, da wir einfach das System oder die Systeme imitieren können, die Tolkien verwendete.

Doch auch so habe ich den Studenten nicht mit den Abschnitten oben nur als akademische Übung gelangweilt, denn es bleibt das Problem, wie ly, ny, ry, ty, die in der Wortmitte auftauchen, tatsächlich ausgesprochen werden sollen: Beschäftigen wir uns mit einzelnen palatalen Konsonanten, langen palatalen Konsonanten oder Einzelkonsonanten, gefolgt von einem eigenständigen y? Es scheint, dass wir auf der Grundlage dessen, was bis jetzt veröffentlicht wurde, keine definitive Antwort finden können. Wenn Tolkien in RGEO:76 fanyar wie fan/yar trennt, scheint das zu demonstrieren, dass er zumindest die Aussprache **fañ-ar im Hinterkopf hatte, obwohl Palatale wie ny und ty immer als ein einziger Konsonant gesprochen werden müssen, wenn sie am Wortanfang auftauchen (da Quenya keine Konsonantenhäufungen am Wortanfang haben kann: SD:416:417). Die Wahl bleibt offensichtlich zwischen fañ-ñar (mit einem langen oder doppelten palatalen ñ) und fan-yar oder eher fañ-yar (ein eigenes y ist zu hören). In jedem Fall würde ein Wort wie atarinya "mein Vater" (das bedeutet also  atariñña or atariñya) logischerweise betont auf dem i, den normalen Regeln entsprechend. Warum diese Kombination ny, ebenso wie ly, ry, ty, offensichtlich nicht die Kraft haben, einen langen Vokal kurz zu machen, bleibt ein Geheimnis. Wenn sie mit einem eigenen, unterschiedenen y ausgesprochen werden, wozu ich tendiere, könnten diese Kombinationen nicht als reguläre Konsonantenhäufungen gezählt werden, da y eher ein „Halbvokal“ ist als ein einigermaßen „sauberer“ Konsonant.

Besitzanzeigende pronominale Endungen zusammen mit Infinitiven: In Lektion 10 haben wir beschrieben, wie Infinitive von Verben eine erweiterte Form auf  -ta annehmen, die verwendet wird, wenn der Infinitiv eine Nachsilbe erhält, die ein Objektpronomen anzeigt: wie carë (cari-) "tun", aber caritas "es tun“. An einen solchen erweiterten Infinitiv ist es also möglich, eine pronominale Endung anzuhängen, die das Subjekt der Handlung anzeigt. Unser attestiertes Beispiel ist caritalya(s), was Tolkien übersetzte mit  „your doing (it)“ („dein (es) Tun“, VT41:17). „You“, „du“ ist hier das Subjekt der Handlung  (des „Tuns“),  und das wird ausgedrückt mit der besitzanzeigenden pronominalen Endung -lya „dein“. Eine zweite pronominale Endung, die das Objekt bezeichnet, könnte dann am Ende des Wortes angefügt werden: caritalyas, "dein es tun", tiritanyat "meine sie Beobachtung" (was bedeutet „ihre Beobachtung durch mich“; wörtlich lässt sich die Wendung kaum verständlich übersetzen). Solch eine Wendung kann wahrscheinlich verwendet werden wie ein Hauptwort, fungierend zum Beispiel als das Subjekt oder Objekt eines Satzes. Vielleicht würde "Ich will, dass du sie beobachtest” ausgedrückt mit etwas wie merin tiritalyat, wörtlich "Ich will dein Sie- Beobachten“. Das Objekt des Infinitiv könnte sicher ebenso gut ein eigenständiges Wort sein, wie merin tiritalya i seldor, "Ich will, dass du die Jungen beobachtest" ("Ich will dein Beobachten der Jungen").

In ihrer Bedeutung kommen solche Infinitive sehr nahe an Gerundien heran, und diese Quenya-Formen auf -ta sind wahrscheinlich als verwandt gedacht mit Sindarin Gerundien (die auf -ad oder -ed enden). Wirklich müssen wir annehmen, dass regelmäßige Gerundien (auf -) auch besitzanzeigende pronominale Endungen erhalten können, z. B. tulierya "sein Kommen" (tulië "Kommen"). Es ist aber nicht sicher, ob noch eine zweite pronominale Endung angehängt werden kann, die das Objekt anzeigt (?carieryas "sein es Tun“).


[1] „ihr“ steht in diesem Abschnitt immer für das besitzanzeigende Pronomen (3. Person Einzahl), nicht für das Personalpronomen „ihr“ (2. Person Plural).